Feuerwehr 112

 

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Polizei 110
Hausärztlicher Bereitschaftsdienst für Bad Berka und seine Ortsteile
 
Notarzt 112
Apotheken-Notdienstplan  
 
Giftnotruf Thüringen 0361 730730
   
 
Notrufnummern in der BRD, den ADR-Ländern, TUIS-Notrufzentralen
 
  Das Transport-Unfall-Informations- und HilfeleistungssystemTUIS  
 
Die CEFIC-"Emergency Response Intervention Cards" (ERI-Cards)
 
 
MEDITOX
Medizinisch-Toxikologische Informationszentrale für Gefahrgutunfälle
 
 

Tipps zum Notruf

 

Was ist passiert?

 

Umschreiben Sie das Ereignis bitte in kurzen klaren Stichworten, z.B. Verkehrsunfall, Bewusstlose Person, VergiftungenFeuer, Explosion etc.

Wo ist es passiert?
Ortsangabe - Ort, Stadtteil, Straße, Hausnummer und ergänzende Angaben. Sie sind am Unfallort fremd? Fragen sie Ortsansässige/Passanten und bitten Sie um Hilfe bei der Ortsbestimmung. Je genauer die Ortsangabe, desto weniger Zeit verbringen die Einsatzkräfte mit dem Suchen nach der Einsatzstelle.
Wie viele Verletze?
Bitte teilen Sie uns möglichst genau die Anzahl der Verletzten mit, bei größeren Unfällen reicht eine Schätzung aus.
Welche Art der Verletzung?
Bitte nennen Sie uns auch die Art der Verletzung , damit evtl. weitere geeignete Einsatzmittel gestellt werden können.
Wann ist es passiert?
Genaue Zeitangabe  

Wer meldet das Ereignis?

Nennen Sie uns bitte ihren Name und bleiben Sie in Reichweite. Erwarten Sie unsere Einsatzkräfte zwecks gezielter Einweisung. Erste Hilfe und Eigenschutz geht aber in jedem Fall vor.
       
Tipps zur Vorbeugung
Wichtige Notrufnummern einprägen
 
Notrufnummern

Gaswerke
Energiewerke
Wasserwirtschaft / Abwasser

Bitte informieren sie sich über ihre gültigen Notrufnummern


 
Informieren Sie sich
  • wo sich das nächste Telefon oder die nächste Telefonzelle befindet
  • über vorhandene Feuerlöscheinrichtungen
  • über den nächstgelegenen Rettungsweg
  • Achten Sie stets darauf das Treppenräume und stets frei und und nicht von sperrigen Gegeständen, wie z. B. Möbel und Pappkartons zugestellt sind. Dies ist besonders wichtig, da bei Gefahr die Treppenräume als Rettungsweg gilt und für die Feuerwehr gleichzeitig Angriffsweg ist.
  • Informieren Sie sich wo der nächste Handfeuerlöscher oder Wasserhydrant ist und wie Sie diese zu handhaben sind. Führen Sie ständig eine Kontrolle der Handfeuerlöscher durch und überprüfen sie auf Ihre Funktion und schnelle Ereichbarkeit.
  • Achten Sie darauf, dass Sie ihr Auto nicht auf oder vor Hydranten und in Feuerwehrzufahrten parken.
  • Beachten Sie die Verordnung zur Lagerung brennbarer Flüssigkeiten
Feuerlöscher Einteilung in Brandklassen
Feuerlöscher sind an leicht zugänglichen Stellen aufzustellen und diese durch gut sichtbare Hinweisschilder zu kennzeichnen. In größeren Gebäuden, z.B. Schulen, Betriebsstätten, Hotels, in öffentlichen Gebäuden etc., ist dies zwingend vorgeschrieben.

Feuerlöscher dienen zur wirksamen Bekämpfung von Entstehungsbränden. Nach unseren Erfahrungen kann der frühzeitige Einsatz von Feuerlöschern Leben retten und Sachschäden verringern. An jedem Feuerlöscher sind Gebrauchsanweisungen aufgedruckt, diese sind zu befolgen. Die Bedienung des Feuerlöschers ist ohne besondere Kenntnis möglich, sie sollten sich auf jedem Fall mit der Bedienung des Feuerlöschers vertraut machen. Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung sorgfälltig durch, es erspart im Ernstfall wertvolle Zeit. Feuerlöscher sind in vier Brandklassen eingeteilt, kontrollieren Sie bitte, ob sich der Feuerlöscher auch für die brennbaren Stoffe eignen

Brandklasse A:
Brände fester Stoffe, haupsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen:
z.B. Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle, Autoreifen

Brandklasse B:
Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen:
z.B. Benzin, Benzol, Öle, Fette, Lacke, Teer, Äther, Alkohol, Stearin, Paraffin

Brandklasse C:
Brände von Gasen:
z.B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Erdgas, Stadtgas

Brandklasse D:
Brände von Metallen:
z.B. Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium, Kalium und deren Legierungen

 

Notruf/Alarmierung

Bei einem Notfall kommt der Notruf auf verschiedene Weise in der Leitstelle an. Die meisten Notrufe gehen über die Notrufleitung ein. Es gibt mehre Notrufleitungen über die Querverbindungen können dann auch verschiedene Rettungskräfte z.B. Notarzt oder Polizei mobilisiert werden.
Wird ein Notruf abgesetzt, kommt er an allen Leittischen an. Ein Disponent analysiert den Notrufinhalt, prüft die Zuständigkeit und alarmiert die notwendigen Kräfte. Die freiwilligen Feuerwehren und die Rettungsdienste werden normalerweise über Funkmeldeempfänger alarmiert. Jeder der aktiven Mitglieder der Feuerwehr ist mit einem Funkmeldempfänger (in der Größe eines Handys) ausgerüstet.

Die übergeordnete Leitstelle für die Stützpunktfeuerwehr Bad Berka ist die Leitstelle Apolda. Im Gerätehaus der Stützpunktfeuerwehr befindet sich ebenfalls eine Unterleitstelle.Die Leitstelle unterstützt nun alle erforderlichen Kräfte die alarmiert worden sind. Die Leitstelle ist die Kommunikationsstelle bei der Durchführung des Einsatzes, in ihr laufen alle Informationen zusammen und werden gefilter und ggf. weitere Kräfte mobilisiert, führt Fahrzeuge, Geräte und Material nach, beschafft weitere Informationen.